Der Universitätschor Dresden

Der Universitätschor Dresden entstand nach dem zweiten Weltkrieg mit dem Wiederaufbau der Technischen Hochschule. Seit der Übernahme der künstlerischen Leitung des Ensembles durch Maja Sequeira im Jahr 1993 profiliert sich der Chor durch die Aufführung eher selten gespielter Chorsinfonik oder durch a-cappella Programme mit inhaltlichen oder stilistischen Ausrichtungen.

In kleinerer Besetzung musiziert der Universitätschor als Kammer- ensemble. Dieses hat sich auf die Darbietung anspruchsvoller, heute kaum noch aufgeführter Werke des Barocks, und auf das szenisch-musikalische Spiel spezialisiert. So waren die Mitglieder des Kammerensembles beispielsweise bei der szenischen Aufführung von Dido and Aeneas (Henry Purcell) während des Lausitzer Opernsommers und Amahl und die nächtlichen Besucher (Gian-Carlo Menotti) zu erleben.
Der Universitätschor ist regelmäßig zu Gast auf den Dresdner Musikfestspielen, in deren Rahmen z.B. 2004 unter der Leitung von Kurt Masur die sinfonische Dichtung Psyché von César Franck zur Aufführung kam. Auf dem gleichen Festival steht 2008 die Deutschlandpremiere von Terry Rileys Sun Rings zusammen mit dem Kronos Quartett (San Francisco) auf dem Programm.
Auf Konzertreisen innerhalb Deutschlands sowie auf in- und ausländischen Wettbewerben stellte der Chor sein Können unter Beweis und errang Gold- und Silbermedaillen in seiner Kategorie. Zuletzt belegte der Universitätschor auf dem 4. Sächsischen Chorwettbewerb in seiner Kategorie den ersten Platz.